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Das Buch "Ebelsberg-ein geschichtlicher Rundgang" ist ab sofort erhältlich. Bestellen Sie bei uns telefonisch. Mehr in der Rubrik "Aktuelles".

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Ebelsberg am 3. Mai 1809. Ein sonniger, warmer Morgen. Der Frühling erwacht. Doch in die beschauliche Stille mischt sich plötzlich Lärm. Ein Scheppern und Stampfen tausender Soldatenstiefel.  Feldmarschall-Leutnant Hiller hat sich mit seiner 42.000 Köpfe zählenden Streitmacht hinter die Traun zurückgezogen und hier Aufstellung genommen. Kaum haben die Österreicher die Häuser des Marktes besetzt, wälzt sich aus Linz ein funkelnder Heerwurm: Die Franzosen und ihre Alliierten! Doch die Brücke kann noch nicht abgebrannt werden. Die Nachhut unter Schustekh ist noch nicht eingetroffen. Schon wird bei Kleinmünchen und Scharlinz gekämpft. Kurz danach drängen Österreicher wie Franzosen im dichten Gewühl über die Brücke und stoßen einander ins Wasser. Es kommt zu unerbittlichen Kampf im Markt. Die am Ennsfeld lagernden Österreicher werden überrascht und beinahe niedergemacht. Da treten die Wiener Freiwilligen zum Gegenstoß an. Es gelingt, die Angreifer auf den Marktplatz zurückzutreiben.
Doch Hiller, wissend dass Napoleon von Wels her seine Flanke bedroht, hat sich bereits entschlossen, das Gefecht ausbrennen zu lassen. Er tritt den Rückzug nach Enns an. Die im Ort stehenden Truppen warten vergeblich auf Verstärkung. Auch sie müssen nun weichen. In der Nacht überschreiten die Österreicher die Enns und brennen die Brücke nieder. Napoleon übernachtet in Ebelsberg. 

Raum 1 des Museums widmet sich dem denkwürdigen Tag in drei Dioramen mit über 4000 Zinnfiguren.

Buch zum Gefecht 1809